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Schulungsausrüstung für Vakuum-unterstützte hydraulische Bremssysteme von Elektrofahrzeugen, didaktische Ausrüstung, berufliche Schulungsausrüstung, Kfz-Schulungsausrüstung

punkt nr.: AFC088
Schulungsausrüstung für Vakuum-unterstützte hydraulische Bremssysteme von Elektrofahrzeugen, didaktische Ausrüstung, berufliche Schulungsausrüstung, Kfz-Schulungsausrüstung
beschreibung
AFC088 Prüfstand für das ABS-System von Elektrofahrzeugen – Didaktische Ausrüstung – Berufsausbildungsausrüstung – Kfz-Schulungsausrüstung

I. Systemaufbau
Dieser Prüfstand verwendet ein ABS-System eines Elektrofahrzeugs und verfügt über eine optimierte Prüfstandsstruktur.
Das Display besteht aus einer Aluminium-Kunststoff-Platte. Das Bedienfeld ist mit einem intuitiven Schaltplan des elektronischen Steuerungssystems versehen, der dem des Originalfahrzeugs entspricht. Es verfügt über eine personalisierte Bedienplattform, Betriebszustandsanzeigen, Motorschalter, einen Drehzahlregler als Antrieb und eine physische Anzeige.
Der Prüfstand ermöglicht dynamische Demonstrationen verschiedener Betriebszustände des ABS-Systems und experimenteller Funktionen. Ein universelles, selbstverriegelndes Rollenstativ sorgt für einfaches mobiles Lehren.
II. Funktionen
1. Der Schaltplan des Originalfahrzeugs, der Ölkreislauf und die externen Anschlüsse erleichtern die Fehlersuche und -analyse. Es ist nicht erforderlich, den Stecker zu ziehen oder die Kabel zu durchtrennen. Praktische Übungen und Schulungen zu Widerstand, Spannung und Frequenz können durchgeführt werden.
2. Das Manometer zeigt den Öldruck jedes Zylinders in Echtzeit an, wenn das ABS arbeitet – intuitiv und übersichtlich.
3. Die LED-Anzeige simuliert den Betriebszustand von Sensor, Magnetventil und Hydraulikpumpe in Echtzeit.
4. Die OBD-2-Schnittstelle ermöglicht das Abgleichen, Auslesen von Datenströmen, Fehlercodes, Systemeinstellungen, Komponentensteuerung, Tests und weitere Operationen mit Diagnosegeräten.
5. Das Bedienfeld verwendet ein farbiges ABS-Schaltbild, das intuitiv, leicht verständlich, robust und ansprechend ist.
6. Das Gestell besteht aus Aluminiumprofilen. Die verwendeten Materialien, wie Vierkantrohre und Winkelstahl, entsprechen nationalen Normen. Die Oberfläche ist kunststoffbeschichtet. Sicher, zuverlässig, langlebig und dank Universalrollen mobil.


III. Funktionsprinzip des ABS
ABS steht für Antiblockiersystem (Antiblockiersystem) oder Antischlupfbremssystem. Es verhindert effektiv das Durchdrehen der Räder, verbessert die Fahrstabilität beim Bremsen und optimiert die Bremsleistung auf unebenen Straßen. Das ABS erfasst kontinuierlich die Drehzahl jedes einzelnen Rades mithilfe von Drehzahlsensoren an den Rädern oder der Antriebswelle. Der Bordcomputer berechnet den aktuellen Radschlupf und vergleicht ihn mit dem Sollwert. Daraufhin passt er den Bremsdruck an und steuert den Aktuator, um das Rad im optimalen Bremszustand zu halten.
In einem herkömmlichen ABS-System ist an jedem Rad ein Drehzahlsensor installiert, der die Drehzahl an das Steuergerät übermittelt. Dieses überwacht und analysiert den Bewegungszustand jedes Rades anhand der Sensorsignale und generiert entsprechende Steuerbefehle. Die Bremsdruckregelung besteht im Wesentlichen aus einem Druckregelventil, einer elektrischen Pumpe und einem Ausgleichsbehälter. Sie bildet eine eigenständige Einheit, die über die Bremsleitungen mit dem Hauptbremszylinder und den einzelnen Radbremszylindern verbunden ist. Die Bremsdruckregelung wird von einem elektronischen Steuergerät gesteuert, um den Bremsdruck jedes Radbremszylinders anzupassen.
Der Bremsvorgang des ABS lässt sich in die Phasen normales Bremsen, Bremsdruckhaltung, Bremsdruckreduzierung und Bremsdruckerhöhung unterteilen. Im normalen Bremsvorgang greift das ABS nicht in die Bremsdruckregelung ein. Alle Einlassventile der Druckregelventilbaugruppe sind stromlos und geöffnet, alle Auslassventile sind stromlos und geschlossen, und die elektrische Pumpe ist nicht in Betrieb. Die Bremsleitungen vom Hauptbremszylinder zu den einzelnen Radbremszylindern sind verbunden, die Bremsleitungen von den Radbremszylindern zum Ausgleichsbehälter sind geschlossen. Der Bremsdruck jedes Radbremszylinders ändert sich mit dem Ausgangsdruck des Hauptbremszylinders. Der Bremsvorgang entspricht in dieser Phase exakt dem Bremsvorgang eines herkömmlichen Bremssystems. Während des Bremsvorgangs, wenn das Steuergerät anhand des vom Raddrehzahlsensor erfassten Signals erkennt, dass ein Rad zu blockieren droht, leitet das ABS die Bremsdruckanpassung ein. Beispielsweise aktiviert das Steuergerät bei einer Blockiergefahr des rechten Vorderrads das Einlassmagnetventil, das den Anpressdruck des rechten Vorderrads regelt, und schließt gleichzeitig das Bremsflüssigkeitsventil des rechten Vorderrads. Dadurch fließt keine Bremsflüssigkeit mehr vom Hauptbremszylinder in den rechten Vorderradbremszylinder. Das Auslassmagnetventil des rechten Vorderrads bleibt weiterhin geschlossen, sodass keine Bremsflüssigkeit aus dem rechten Vorderradbremszylinder austritt. Der Anpressdruck des rechten Vorderradbremszylinders bleibt konstant, und der Bremsdruck der übrigen Räder, die nicht blockieren, steigt weiterhin mit dem Ausgangsdruck des Hauptbremszylinders. Wenn der Bremsdruck des rechten vorderen Radbremszylinders konstant bleibt, erkennt das elektronische Steuergerät, dass das rechte Vorderrad weiterhin zum Blockieren neigt, aktiviert das elektronische Steuergerät das rechte vordere Auslassmagnetventil und öffnet es, wodurch ein Teil der Bremswelle im rechten vorderen Radbremszylinder abgeleitet wird. Die Bremsflüssigkeit fließt durch das geöffnete Auslassmagnetventil zurück in den Vorratsbehälter.Dadurch sinkt der Bremsdruck im rechten vorderen Radbremszylinder rapide, und die Blockierneigung des rechten Vorderrads beginnt nachzulassen. Mit sinkendem Bremsdruck beschleunigt das rechte Vorderrad unter dem Einfluss der Fahrzeugträgheit allmählich. Sobald das Steuergerät anhand des Signals des Raddrehzahlsensors erkennt, dass die Blockierneigung des rechten Vorderrads vollständig aufgehoben ist, unterbricht es die Stromzufuhr zum Magnetventil für die Bremsflüssigkeit und zum Magnetventil für den Bremsflüssigkeitsauslass rechts vorne, öffnet das Magnetventil für den Bremsflüssigkeitseinlass und schließt das Magnetventil für den Bremsflüssigkeitsauslass. Gleichzeitig wird die elektrische Pumpe aktiviert und fördert Bremsflüssigkeit zur Radbremszylinderpumpe. Die vom Hauptbremszylinder geförderte Bremsflüssigkeit gelangt über das Magnetventil in den rechten vorderen Radbremszylinder, wodurch der Bremsdruck im rechten vorderen Radbremszylinder rapide ansteigt und das rechte Vorderrad wieder anhebt und abbremst.
Das ABS-System ist wie folgt aufgebaut: Das ABS regelt den Schlupf blockierender Räder durch zyklische Anpassung des Bremsdrucks innerhalb des Bereichs des maximalen Haftreibungskoeffizienten, bis die Fahrzeuggeschwindigkeit auf ein sehr niedriges Niveau sinkt oder der normale Ausgangsdruck des Hauptbremszylinders kein Blockieren der Räder mehr verursacht. Die Frequenz der Bremsdruckregelung liegt zwischen 3 und 20 Hz. Jedes Radbremszylinder verfügt über ein eigenes Einlass- und Auslass-Magnetventil, das vom Steuergerät separat angesteuert werden kann. Dadurch lässt sich der Bremsdruck jedes Radbremszylinders unabhängig voneinander einstellen, sodass kein Blockieren der vier Räder stattfindet.
IV. Bedienungsanleitung
1. Stellen Sie das Trainingssystem auf einen ebenen, festen Untergrund und befestigen Sie die selbsthemmenden Rollen.
2. Prüfen Sie, ob die Komponenten während des Transports locker waren. Falls ja, beheben Sie dies umgehend, um Fehlfunktionen im Betrieb zu vermeiden. 3. Prüfen Sie, ob die Verbindungsleitungen des Trainingssystems unbeschädigt, frei von Wasserflecken oder Verschmutzungen sind.
4. Prüfen Sie, ob die Metallteile an den Schnittstellen der Verbindungsleitungen des Trainingssystems unbeschädigt und die Stifte verbogen oder lose sind.
5. Schließen Sie die 220-V- und 380-V-Wechselstromversorgung wie unten abgebildet an.
6. Schalten Sie den „Zündschalter“ am Trainingssystem ein. Das System schaltet sich ein, und die Instrumentenanzeige leuchtet auf. Dies zeigt an, dass das Trainingssystem ordnungsgemäß eingeschaltet ist.
7. Drücken Sie den Motorstartknopf. Der Antriebsmotor startet und treibt die Bremsscheibe an.
Bremsscheibe
Hall-Sensor
8. Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit über das Geschwindigkeitsreglerfeld ein.
9. Sobald der Geschwindigkeitsregler den gewünschten Wert erreicht hat, betätigen Sie das Bremspedal. Die analoge Kontrollleuchte am Bedienfeld blinkt. Das ABS ist aktiviert.
10. Drücken Sie den Motorstoppknopf. Der Antriebsmotor stoppt und dreht sich erneut.
11. Zündung ausschalten, Stromzufuhr unterbrechen und Netzstecker ziehen. Das Experiment ist beendet.
V. Fehlersimulationssystem im elektrischen System